Das persönliche Machtstreben von Führungskräften stellt nach einer deutschlandweiten Unternehmensbefragung von synetz die Hauptbarriere für das unternehmerische Denken und Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar. Der wirksamste Hebel, um die brachliegenden Potenziale zu heben und Talente zu binden, ist daher die Entwicklung der Führungskultur. Denn "Mitarbeiter verlassen nicht Unternehmen, sondern ihre Führungskräfte", wie eine Gallup-Studie zeigte. Werte wie Respekt und Vertrauen und Aspekte wie Macht und Selbstständigkeit rücken dabei in den Fokus.

Konkret gilt es, partnerschaftliche Arbeitsbeziehungen zu gestalten, die auf Geben und Nehmen basieren. Führungskräfte haben Erwartungen an ihre Mitarbeiter, das gleiche gilt auch umgekehrt. Wird über diese Erwartungen klar kommuniziert und regelmäßig ein Abgleich des Erfüllungsgrades vorgenommen, profitieren alle Beteiligten.

Und die Talente fühlen sich ernst genommen. Selbst wenn die Erwartungen nicht mehr zusammenpassen sollten, kann rechtzeitig nachgesteuert werden. Solange die Arbeitsbeziehung für beide Seiten sinnvoll ist, wachsen auch Identifikation und Engagement. Auf diese Art und Weise etabliert sich im Unternehmen eine Entrepreneur-Haltung, die Führungskräfte wie Talente zu Hochleistung motiviert.
Talente führen –
___________________________führende Talente
Partnerschaftliche Arbeitsbeziehungen als
Basis des Erfolgs
Welche Führung braucht Selbstorganisation